NATÜRLICH - IN DEINEM INTERESSE
- martina3416
- 31. Okt. 2024
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 24. Jan.

Natürlich ist dir wichtig.
So sein, wie du bist!
"Natürlich" ist dein Zyklus, wenn er sich „frei bewegen“ kann. Also nicht hormonell gesteuert ist.
Ohne Hormone - das ist dir wichtig. Vielleicht bist du deswegen auf dieser Seite gelandet:
Du möchtest keine Hormone (mehr) nehmen.
Trotzdem kann es beunruhigend sein, wenn der Zyklus nicht regelmäßig verläuft oder du Beschwerden hast, die du nicht einordnen kannst.
Ohne Zyklusbeobachtung nimmst du nur die Blutung wahr und die Zykluslänge.
Mit Zyklusbeobachtung kannst du wissen, was geschieht:
Zwischen und Blutung und Blutung passiert das Entscheidende!
Du spürst es vielleicht, kannst aber nicht einordnen, was du spürst. Wie alles zusammenhängt, kannst du wissen, wenn du Zervixschleim wahrnimmst und beobachtest und Aufwachtemperatur misst.
Dann erkennst du das Zusammenspiel der natürlich wirkenden Hormone Östrogen und Progesteron.
Du erkennst am Zervixschleim: Jetzt arbeiten Östrogene. Das bedeutet Eireifung. Es steht ein Eisprung bevor.
Der Eisprungtag lässt sich nicht bestimmen.
Die Zeit des Eisprungs lässt sich nur eingrenzen.
Du erkennst am Temperaturanstieg, dass ein Hormon-„Switch“ stattgefunden hat: Jetzt wirkt Progesteron, das Schwangerschaftshormon. Es könnte ja eine Befruchtung stattgefunden haben und eine Einnistung im Gang sein.
Progesteron sorgt für den Anstieg der Aufwachtemperatur. Die zweite Zyklusphase beginnt. Und damit die sicher unfruchtbare Zeit.
Nun ist keine Eizelle mehr vorhanden, die befruchtet werden könnte.
Tatsächlich wie bei Bienchen und Blümchen: Die Blüte ist verblüht.
Die zweite Zyklusphase ist immer etwa gleich lang.
Verzögerungen im Zyklus ergeben sich immer in der ersten Zyklusphase.
Mit Zyklusbeobachtung weißt du z.B.: Die fruchtbare Phase war in diesem Zyklus später – dann kommt die nächste Blutung auch später.
Wie chillig! Alles ist in Ordnung!
Dieses Lebensgefühl ist der Gewinn von „natürlich“! Du weißt immer, wo du im Zyklus stehst und was als nächstes zu erwarten ist.
Sollte etwas wirklich Beunruhigendes sein, kannst du es erkennen, wenn du Zyklusaufzeichnungen hast. Das Gespräch mit dem Arzt kann sich darauf beziehen.
Lies z.B. bei Zwischenblutungen. Das sind Blutungen, vor denen keine Temperaturhochlage war.