DAS WICHTIGSTE - ZERVIXSCHLEIM
- martina3416
- 21. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 26. März

Das Wichtigste bei der Zyklusbeobachtung ist der Zervixschleim.
Zervixschleim ist das Symptom für Fruchtbarkeit, das nahezu jede Frau beobachten kann.
Du kannst dich freuen, wenn du Zervixschleim beobachten kannst!
Laut WHO können das 98% aller Frauen.
Bei manchen Frauen ist es so wenig, dass sie es nicht oder kaum bemerken.
Bei manchen Frauen ist es nur eine Empfindung an der Scheide oder im Innern der Scheide. Das ist dann dein Zeichen der Fruchtbarkeit. Es kann genug sein. Oder du entdeckst oder bemerkst noch etwas, was dir bisher nicht aufgefallen war.
Wie so oft gilt auch hier: Man sieht und spürt nur, was man weiß.
Deshalb ein paar Hinweise:
Zervixschleim kann bei jeder Frau etwas anders aussehen. Innerhalb einer fruchtbaren Phase kommen unterschiedliche Qualitäten von Zervixschleim vor.
Sie werden für die Auswertung des Zyklus zu zwei Qualitäten zugeordnet: Zervixschleim bester Qualität ist spinnbar, klar, durchsichtig, flüssig, gibt ein Gefühl von nass, kann auch blutig aussehen.
Zervixschleim weniger guter Qualität ist weiß, weißlich, klumpig, gelblich.
Wenn es um Zervixschleim bester Qualität geht, ist entscheidend, ob er spinnbar und klar ist. Wie rohes Eiweiß.
Genauer steht es im Buch "Natürliche Empfängnisregelung" (Rötzer) auf den Seiten 22 -27.
Manche Frauen können Zervixschleim über mehrere Tage beobachten und können ganz leicht verschiedene Qualitäten unterscheiden.
Manche Frauen können nur wenig Zervixschleim beobachten.
Manche haben tatsächlich nur ein anderes Gefühl an der Scheide.
Z.B. fühlt sich die Scheide glatt an oder wie angeschwollen (was durch die bessere Durchblutung in dieser Zeit kommt).
Auch das zählt als Zeichen der Fruchtbarkeit!
Zervixschleim wird im Gebärmutterhals gebildet, wenn Östrogene wirken. Zeitgleich reift in einem der beiden Eierstöcke eine Eizelle.
Auch das bewirken Östrogene.
Deshalb ist die Frau an Tagen mit Zervixschleim fruchtbar.
Zervixschleim ist das äußere Zeichen für den Vorgang im Innern: die Eizellreifung.
Ein einfacher Vergleich für Zervixschleim ist Regen in der Natur. Nur bei Nässe kann etwas keimen.
Nur wenn Zervixschleim da ist, können Spermien zur Eizelle, die jetzt befruchtet werden kann, gelangen. Zugleich können Spermien im Zervixschleim einige Tage überleben.
Ganz praktisch: Erster Schritt: Wahrnehmen. Zweiter Schritt: Beobachten.
Der erste Schritt ist zunächst nur: dir bewusst machen, was du spürst.
Der zweite Schritt ist dann eine gezielte Aufmerksamkeit.
Das bedeutet: Bei jedem Toilettengang einmal mit dem Toilettenpapier von vorne nach hinten über die Scheide wischen und sehen, was auf dem Toilettenpapier ist. Wenn du das Papier faltest, kannst du sehen, ob der Zervixschleim spinnbar ist.
Immer abends überlegst du kurz: Habe ich heute Zervixschleim beobachtet oder etwas gespürt? Dann schreibst du die beste Qualität in der Tabelle auf.
Das kann so aussehen:

Am Anfang hilft es dir, wenn du in den Spalten in eigenen Worten beschreibst, was du beobachtest.
Erklärung zu den anderen Zeichen:
t steht für trocken: die Scheide fühlt sich trocken an, juckt fast
0 (durchgestrichen) bedeutet: "nichts gesehen, nichts gespürt"
f bedeutet: im Innern der Scheide ist etwas zu spüren ist, aber nichts sichtbar z.B. auf dem Toilettenpapier.
Für die Bestimmung von fruchtbaren und unfruchtbaren Tage ist eine sorgfältige Beobachtung und Unterscheidung des Zervixschleims sehr wichtig!
Achtung!
Zervixschleim ist nicht Ausfluss.
Ausfluss ist nicht physiologisch, also: sollte nicht sein.
Ausfluss riecht unangenehm. Ausfluss kann durch unpassende Intimhygiene entstehen oder es kann eine Infektion vorliegen.
Zervixschleim ist auch von der Feuchtigkeit bei sexueller Erregung (Lubrikation) zu unterscheiden!